Das Hürlimann-Areal: Von der Bier- zur Flaniermeile. Über fünf Generationen lenkte die Familie Hürlimann die Geschicke der gleichnamigen, 1836 gegründeten Zürcher Brauerei. Durch den Eisenbahnanschluss und verschiedene Zukäufe konnte sich Hürlimann bereits 1880 als grösste Brauerei der Schweiz etablieren. Stark bedrängt durch die Marktliberalisierung, fusionierte die Hürlimann AG 1996 mit dem Branchenleader Feldschlösschen, was den Abwärtstrend jedoch nicht aufzuhalten vermochte. Im November 1996 war die Brauerei Hürlimann nach 160 jähriger Tätigkeit gezwungen ihren Betrieb einstellen. Übrig blieb eine grosse, innerstädtische Industriebrache.
Die PSP Swiss Property erkannte das Potential und den Charme dieser alten Gemäuer. Um die Liegenschaft einer neuen Nutzung zuführen zu können, organisierte die PSP zusammen mit den Behörden der Stadt Zürich ein kooperatives Planungsverfahren. Auf der Basis eines erarbeiteten Gestaltungsplans und Denkmalschutzvertrages konnte 2003 die Umnutzung und Erneuerung des ehemaligen Hürlimann Areals zügig vorangetrieben werden.